Augendiagnose

An keiner Stelle, nicht einmal bei den Fingerabdrücken, unterscheiden sich Menschen so sehr wie in ihren Augen. Eine starke Vergrößerung von ihnen erinnert an eine Landkarte, kein Auge gleicht einem anderen.

Augendiagnose, die Kunst Informationen aus dem Auge zu deuten, ist sehr alt. Die moderne Augendiagnose geht auf den ungarischen Arzt Dr. Ignaz Peczely ( 1826- 1911 ) zurück.

Augendiagnostiker können Zeichen erkennen und deuten.

Ein gesundes Organ macht keine Zeichen, wohl aber ein krankes, leistungsschwaches , akut gefährdetes oder belastetes Organ.

Mit der Farbe und der Struktur der Augen lassen sich angeborene Belastungen ( Konstitution) einwandfrei bestimmen. Gerade diese Hinweise zusammen mit den Zeichen, die im Laufe des Lebens noch hinzu kommen, bieten die Möglichkeit, ganz individuelle Rezepte und Behandlungen anzubieten.

Homöopathische, pflanzliche oder biochemische Mittel und/oder Tees zur Vorbeugung eingenommen, können dann die Gesundheit erhalten, wenn die Augendiagnose rechtzeitig erfolgte, so daß die Krankheitsneigung zwar erkannt wurde, aber durch die rechtzeitig Einnahme von individuellen
Rezepturen / Medikamenten gegengesteuert werden kann.

Ist bereits ein Schaden oder eine Belastung entstanden, kann die Augendiagnose wichtige Informationen für die weitere Behandlung geben, um zu lindern oder die Erkrankung aufzuhalten.

Akupunktur

Geschichte der Akupunktur

Die Anfänge der Akupunktur liegen in China vor ca. 5000 Jahren.
Man vermutet, daß man auf der Suche nach der Schmerzquelle bei den Kranken den
Körper abtastete und durch Druck auf bestimmte Stellen der Schmerz erträglicher wurde. Man fand bei Ausgrabungen Steinnadeln, die schätzungsweise 2700-2600 vor Chr. hergestellt wurden. Da aus religiösen Gründen anatomische Untersuchungen verboten waren, war der Behandler auf seine Beobachtungsgabe angewiesen. Vor ca. 1400 Jahren gelangte die Akupunktur über Korea und Japan nach Europa.

Wirkungsweise der Akupunktur

Die Denkweise der traditionellen chinesischen Medizin hat die Akupunktur und die Wirkungsweise nie in Frage gestellt. In Europa und den USA führten die Bemühungen um eine wissenschaftliche Erklärung der Wirkungsweise zu umfangreichen Studien, mittlerweise ist die Akupunktur anerkannt. Die Schulmedizin nahm in früheren Jahren an, daß die Wirkungen der Akupunkturpunkte den „ Hautreizungsmethoden“ zuzuordnen sei. Durch jüngere Forschungsarbeiten konnte nachgewiesen werden, daß es zu einer Ausschüttung von Endorphinen durch die Reizung von Akupunkturpunkten kommt. Das Wirkprinzip der Akupunktur beruht auf der Beseitigung von Störungen des energetischen Gleichgewichtes. Diese führen häufig zu Befindlichkeitsstörungen, die sich in Form von Schmerzzuständen, Abgeschlagenheit, Unwohlsein, Infektanfälligkeit,Schlafstörungen, Kälte oder Wärmegefühle usw. zeigen.

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Man geht davon aus, dass das Qi über Leitbahnen/ Meridiane durch den Körper strömt.

„Wird dieser Energiefluß gestört, wird der Mensch krank.“

Die Akupunktur hilft, Blockaden zu beseitigen, so dass die Lebensenergie Qi wieder gleichmäßig fließen kann.

Vorgehensweise bei der Akupunktur

Die Akupunktur ist eine ganzheitliche Behandlungsform. Daher ist eine ausführliche Anamnese äußerst wichtig. So sollten auch länger zurückliegende Beschwerden/Ereignisse berücksichtigt werden, ebenso Störfelder, Narben, versteckte Entzündungsherde, Schwermetallbelastung und auch Umweltfaktoren wie Ernährung, Wind, Feuchtigkeit, Kälte , ebenso psychische Faktoren.

Ohrakupunktur

Die Ohrakupunktur(Aurikulotherapie) genannt, ist ein eigenes Therapiesystem. Die Akupunktur am Ohr wurde bereits früher in China, Ägypten,
Griechenland und Persien durchgeführt. Die heutige Ohrakupunktur geht zurück auf den französischen Arzt Dr. Paul Nogier aus Lyon. Ihm fiel auf, dass die Ohrmuschel von Seefahrern häufig verbrannte Narben aufwiesen. Seine Recherchen ergaben, dass den häufig unter Ischias leidenden Seefahrern diese Narben aus therapeutischen Gründen durch absichtliches Verbrennen beigebracht wurden. Versuche von Nogier führten zum gleichen Abklingen des Ischiasschmerzes, wenn die entsprechende Ohrregion lediglich durch Einstechen dünner Nadeln gereizt wurde.

Nogier gelangte im Laufe seiner Studien zu der Vorstellung, dass in der Ohrmuschel ein auf dem Kopf liegender Fötus repräsentiert ist. Er entwickelte ein System von 108 Punkten, in dem einzelne Körperzonen bestimmten Stellen an der Ohrmuschel zugeordnet wurden, wobei er feststellte, dass diese gefundenen Akupunkturpunkte reflektorisch mit den entsprechenden Körperzonen oder Organen verbunden sind. Die zu behandelnden Punkte machen sich nur dann schmerzhaft bemerkbar, wenn eine Störung des zugehörigen Organs vorliegt. Diese Störung kann organisch oder funktionell sein. Die entsprechenden Akupunkturpunkte werden dann mit dünnen Akupunkturnadeln, bei der Therapie von Süchten mit Dauernadeln oder, völlig schmerzfrei bei Kindern, mit einem Farblaser behandelt. Von Frankreich aus hat sich diese hoch wirksame Therapiemethode seit 1956 über die ganze Welt verbreitet.

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